zertifizierte Hundetrainerin & Verhaltensberaterin, geprüft mit Erlaubnispflicht nach §11 des TierSchGK3
Schon seit meiner Kindheit begleiten mich Hunde – sie waren immer Teil meines Lebens. Als Erwachsene hatte ich dann endlich die Möglichkeit, mir meinen langersehnten Wunsch eines eigenen Hundes zu erfüllen. Mit meinem ersten Hütehund, einem Border Collie namens Pongo. Von da an begann eine besonders intensive Zeit, in der ich mich schwerpunktmäßig mit Hütehunden beschäftigte. Diese Hunde faszinieren mich bis heute – ihre Sensibilität, ihr Arbeitswille und ihre enge Bindung zum Menschen beeindrucken mich immer wieder aufs Neue.
Aus meiner wachsenden Leidenschaft heraus entschied ich mich, eine dreijährige Ausbildung zur zertifizierten Hunde- und Verhaltenstrainerin zu absolvieren, die ich erfolgreich abgeschlossen habe. Seit vielen Jahren arbeite ich nun mit Mensch-Hund-Teams – zunächst mobil und später auch auf einem eigenen Trainingsgelände.
Im Laufe der Zeit und mit immer mehr Fortbildungen und wachsendem Wissen hat sich mein Blick auf das Thema Hundeerziehung verändert. Ich habe erkannt, dass vieles, was im klassischen Hundetraining angeboten wird, hauptsächlich über Konditionierung funktioniert – oft sogar noch mit Druck statt mit echtem Miteinander. Ich habe mich ganz bewusst gegen dieses Schema entschieden, weil es mir wichtiger ist, eine Partnerschaft und echte Gemeinschaft zwischen Mensch und Hund aufzubauen, anstatt nur Signale zu konditionieren. Natürlich kann das Erlernen von Signalen hilfreich sein, doch für mich sagt es nichts über die Qualität einer Beziehung aus.
In der heutigen Hundewelt scheint es oft um höher, schneller, weiter zu gehen – immer neue Aufgaben, immer mehr Beschäftigung, immer mehr Leistung.
Genau hier liegt häufig das Problem: Zu viel Aktion, zu viele Reize und zu wenig Ruhe führen schnell dazu, dass der Hund innerlich immer mehr aufdreht und kaum noch zur Entspannung findet. Dabei brauchen z.B. gerade Hütehunde – trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer Arbeitsfreude – eine ausgewogene Balance zwischen Aktivität, Ruhe und klarer, verlässlicher Führung.
Es ist so wichtig zu verstehen, dass das ruhige und langsame Lernen für Hunde eine große Herausforderung und gleichzeitig eine wertvolle Erfahrung ist. Dinge in Ruhe zu erarbeiten, ist für sie geistig anstrengend und sorgt für eine echte kopforientierte Auslastung, die Förderung und innere Ruhe miteinander verbindet.
All das vereint der K3DogParkour® – er schafft Raum für Konzentration, Achtsamkeit und gemeinsames Lernen das auf Vertrauen, Verständnis und gegenseitigem Respekt basiert.
K3DogParkour® zeigt auf wunderbare Weise, wo die Stärken und Schwächen im Zusammenleben liegen und worauf es im gemeinsamen Alltag wirklich ankommt. Dabei ist es mir wichtig, die Menschen genau dort abzuholen, wo sie gerade stehen – mit all ihren Fragen, Unsicherheiten und individuellen Bedürfnissen.
Kein Hund gleicht dem anderen – genau wie wir Menschen. Jeder Hund ist individuell und einzigartig, und deshalb ist es besonders wichtig, ein Training zu gestalten, das genau auf die Bedürfnisse von Mensch und Hund abgestimmt ist. In jeder Stunde geht es darum, sich bewusst Zeit füreinander zu nehmen, sich kennenzulernen und in Verbindung mit dem Hund zu treten. Gegenseitige Akzeptanz und Respekt stehen dabei im Mittelpunkt. Mein Wunsch ist es, weg vom Perfektionismus und den klassischen „Sitz-Platz-Fuß“-Übungen zu gehen und stattdessen gemeinsam zu entdecken:
Wer bin ich als Mensch? Wer sind wir als Mensch-Hund-Gespann? Wo möchten wir hin – und was ist uns wirklich wichtig?
All das vereint der K3DogParkour®. Jeden Tag aufs Neue freue ich mich, die Teams auf diesem Weg zu begleiten und sie die wunderbare Vielfalt des Parkours erleben zu lassen.
Wenn dich meine Sichtweise anspricht oder du dich damit identifizieren kannst, weil genau das dem entspricht, was du dir für das Zusammenleben mit deinem Hund wünschst – oder wenn du Fragen zu meinem Konzept hast –, dann melde dich gerne bei mir. Ich freue mich darauf, dich und deinen Hund kennenzulernen.